Stabilität
Welche Bedingungen geben ausreichend Sicherheit und Orientierung, damit Handeln überhaupt möglich wird?
Denkmodell · Arbeitsstand
Das Denkmodell verbindet fünf Perspektiven – von Stabilität und Selbstführung über Kommunikation und Führung bis zu Sinn und Beitrag. Es dient dazu, Fragen zu ordnen und Wechselwirkungen sichtbar zu machen.
Klare Einordnung
Das Modell befindet sich in konzeptioneller Weiterentwicklung. Es ist weder Diagnoseinstrument noch allgemeingültige Entwicklungslehre und ordnet Menschen nicht in feste Typen ein.
Die fünf Ebenen
Die Ebenen sind nicht als starre Reihenfolge zu verstehen. In einer konkreten Situation können mehrere Perspektiven gleichzeitig bedeutsam sein.
Welche Bedingungen geben ausreichend Sicherheit und Orientierung, damit Handeln überhaupt möglich wird?
Wie werden Wahrnehmung, innere Reaktion, Verantwortung und die eigene Entscheidung miteinander verbunden?
Was muss ausgesprochen, verstanden oder geklärt werden, damit Zusammenarbeit nicht an Annahmen hängen bleibt?
Wie wirken Rolle, Verhalten und Entscheidungen auf andere Menschen und auf das gemeinsame Arbeitssystem?
Wofür wird Verantwortung übernommen und welchen Beitrag soll das eigene oder gemeinsame Handeln leisten?
Mögliche Nutzung
Das Denkmodell kann als Gesprächs- und Reflexionsrahmen dienen. Welche Perspektiven relevant sind, ergibt sich aus dem Auftrag und der konkreten Situation.
Unterscheiden, auf welcher Ebene eine Frage sichtbar wird und wo ihre Bedingungen liegen könnten.
Persönliche Reaktionen, Kommunikation, Führung und organisationale Bedingungen nicht isoliert betrachten.
Unterschiedliche Sichtweisen entlang gemeinsamer Fragen besprechbar machen.
Den nächsten bearbeitbaren Fokus wählen, ohne eine umfassende Lösung vorzutäuschen.
Entwicklungsgrade · Arbeitsstand
Die Gradangaben sind interne Entwicklungsstufen im Arbeitsstand. Ihre genaue Bedeutung, Abgrenzung und praktische Anwendbarkeit sind noch nicht abschließend definiert.
Arbeiten mit dem Modell
Das Modell gibt keine Antwort vor. Es unterstützt dabei, die richtigen Fragen an Auftrag, Kontext und nächste Schritte zu stellen.
Was soll verstanden, entschieden oder verändert werden?
Welche Ebenen helfen, die Situation differenzierter zu betrachten?
Wo verstärken oder behindern sich persönliche, kommunikative und organisationale Bedingungen?
Welcher nächste Schritt ist im aktuellen Kontext sinnvoll und verantwortbar?
Grenzen
Austausch
Rückfragen und fachliche Perspektiven helfen, Begriffe, Grenzen und mögliche Anwendungsfelder weiter zu schärfen.
Direkt an kontakt@sebastian-michels.de